Diese Seite beinhaltet Zitate und Aussagen, die kritisch beleuchten, wie Medien Macht ausüben, Meinungen prägen und Wahrnehmung beeinflussen.
Zitate über Medien zeigen, wie Presse, Journalismus und öffentliche Kommunikation zur Bildung von Meinungen beitragen können. Sie thematisieren dabei nicht nur Information und Pressefreiheit, sondern auch mögliche Abhängigkeiten von Eigentümern, wirtschaftlichen Interessen, politischen Akteuren und gesellschaftlichen Machtstrukturen. Einige Aussagen formulieren diese Kritik bewusst zugespitzt: Medien könnten Wahrnehmungen verzerren, bestimmte Meinungen bevorzugen oder gesellschaftliche Narrative verstärken.
Ich brauche Informationen, eine Meinung bilde ich mir selber - Charles Dickens
„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde. Ich bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. … Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es und ich weiß es; … Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. … Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. … Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ - John_Swinton 1883 als Chefredakteur der New York Times zu Journalistenkollegen
Man kann jetzt nichts glauben, was in einer Zeitung zu sehen ist. Die Wahrheit selbst wird verdächtig, wenn sie in dieses verschmutzte Gefährt gesteckt wird. Das wahre Ausmaß des Zustands der Missinformation ist nur jenen bekannt, die sich in der Situation befinden, Tatsachen innerhalb ihres Wissensbereiches mit den Lügen des Tages vergleichen zu können. … Ich schaue wirklich mit Mitgefühl über den großen Körper meiner Mitbürger, die beim Lesen von Zeitungen im Glauben leben und sterben, dass sie etwas von dem gewusst haben, was in ihrer Zeit auf der Welt passiert ist. … Allgemeine Tatsachen können tatsächlich von ihnen gesammelt werden, … Auf Details kann man sich jedoch nicht verlassen. Ich werde hinzufügen, dass der Mann, der niemals in eine Zeitung schaut, besser informiert ist als der, der sie liest; insofern als derjenige, der nichts weiß, der Wahrheit näher ist als derjenige, dessen Geist voller Unwahrheiten und Irrtümer ist. Wer nichts liest, wird immer noch die großen Fakten erfahren, und die Details sind alle falsch. - Thomas Jefferson
Warum ist es so schwer, betrogene Menschen aufzuklären? Weil niemand gerne hört, dass er sich wie ein Schaf hat hinters Licht führen lassen. - Dr. Markus Krall
Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind. - Paraphrasiert nach Mark Twain
Die Medien könnten die größte Friedensmacht der Welt sein. Doch sie werden als Kriegswaffe eingesetzt.
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Was wir aber brauchen, sind Medien, die die volle Bandbreite der Meinungen abbilden. Denn die Mehrheit der Bürger wird nicht wiedergegeben in diesem schmalen Meinungsausschnitt. Ich nenne das die zum Schweigen gebrachte Mehrheit. Denn diejenigen, die gegen Krieg und Folter opponieren, die besorgt sind über Armut und Konzernkontrolle, bilden keine Randgruppe, nicht einmal eine schweigende Mehrheit, sie sind vielmehr eine zum Schweigen gebrachte Mehrheit. Zum Schweigen verdammt durch kommerzielle Medien. - Amy Goodman
Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, daß die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, daß sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen. - Paul Sethe, Mitherausgeber der FAZ, 1965
Eine zynische, käufliche, demagogische Presse wird mit der Zeit ein Volk erzeugen, das genauso niederträchtig ist, wie sie selbst. - Joseph Pulitzer
