Selbstreflexion und Selbstkritik sind zentrale Arbeitstechniken des selbständigen, kritischen Denkens: die Bereitschaft, das eigene Verhalten anhand eigener Erfahrungen zu korrigieren – „Korrektur immer im Innen“.
Wer innere Spannungen nicht benennt und beschreibt, stabilisiert sie oft durch Ablenkung, Verdrängung oder Umdeutung. So können Flucht in Arbeit, Vergnügen, Alkohol oder Drogen ebenso wie Aggression und Manipulation Ausdruck unterdrückter Selbstprüfung sein. Depression lässt sich dabei als gegen sich selbst gerichtete Aggression verstehen. Manipulation kann dazu dienen, den eigenen inneren Zustand zu normalisieren oder zu rechtfertigen.

Selbstreflexion: Innere Korrektur und kritisches Denken
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